In der Nacht, wo normalerweise kleine Isländer noch schlafen oder große Isländer noch fortgehen, ging es bei uns los auf unseren Trip in den Süden.
Mein Blog macht nun seinen Namen alle Ehre, denn ich hab den "wüden Hund", den Vulkan mit den tausend Namen gesehen: Eyjafjallajökull :)
Unser erster Stopp war Seljalandsfoss.
| Der Wasserfall von hinten |
Danach ging es weiter zum nächsten Wasserfall Skógafoss
Bevor wir Vík erreichten machten wir noch einen kurzen Abstecher zum Strand im Süden von Island.
Nachdem wir uns in Vík alle einen typischen isländischen Pullover gekauft hatten (wir brauchen ja ein Souvenir daheim) gings weiter zu Jökusárlón. Dort machten wir eine Bootstour im tiefsten See von Island und das in einem kleinen, feinen Motorboot. Das Besondere sind die Eisberge welche im See herumschwimmen. Dort war auch der Drehort von einem James Bond Film: http://www.youtube.com/watch?v=GbAiYjovbBM&feature=related
Zum Schluss ging uns der Benzin aus und wir wurden am See abgeschleppt =)
Wir wussten gar was besser war die Bootstour oder die Eisberge. Aber seht selbst.
Gleich in der Nähe des Sees befindet sich der Strand, wo die Eisblöcke an das Seeufer gschwemmt werden.
Nun war es halb 4 und wir hatten eigentlich 2 Tage für diesen Ausflug eingeplant. Also stellte sich die Frage was wir jetzt tun sollen: Gleich zurück fahren nach Bifröst oder irgendwo hier im Süden übernachten und am nächsten Morgen zurückfahren?... ODER um de ganze Insel fahren? :)
Mit dem Motto: "Let's go on an adventure, Charly!" gings weiter auf der, mehr oder weniger gefährlichen, Straße Nr.1 Richtung Osten. Unser nächster Halt war Egilsstadir, wo uns dann (um halb 11 in der Nacht) gott sei dank, eine Bleibe bei einer lieben, alten, pullover-strickenden Frau fanden.
Unser erstes Ziel am nächsten Tag war Dettifoss, auf dem Weg dorthin kamen wir auch am Mond vorbei ;-)
..und irgendwann fanden wir, zwischen der Mondlandschaft,den mächtigen Wasserfall. Dieser wird auch der "kleine Bruder der Niagarafälle" genannt.
Auf den Weg nach Húsavík gabelten wir den Hitch Hiker Björn (mit Mördergitarre) auf welcher sich als richtig isländischer Naturbursche entpuppte. Er erzählte uns von Elfen und Trollen und das seine Freundin in Dänemark sie sehen, und er selbst sie leider nur hören, kann. Also ein richtiger Bilderbuch-Isländer.
In Húsavík kann man eine "Whale Watching Tour" machen oder ins Penismuseum gehen. Wir entschieden uns für Letzteres :) Da der Museumsinhaber wusste, dass wir in "need of Penises" (Dank Tina) waren, sperrte er uns das Museum auf. Seht selbst:
| Potwal |
| Blauwal |
| Hausmaus |
Da wir noch nicht genug hatten von Wasserfällen war unser vorletztes Ziel Godafoss.
Unser letztes Ziel war die viertgrößte Stadt von Island. Akureyri befindet sich im Norden und hat etwa 17.500 Einwohner. .. und das rote Ampellicht in Akureyri ist in Herzalform.. sooo liab
Am Sonntag kamen wir ganz stolz um halb 11 in Bifröst an und ja, wir sind in 2 Tagen rund um Island gefahren und es war einer der besten Ausflüge (bis jetzt) =)
Das letzte Foto welches wir an diesen Tag machten war dieses ;)
Lg eure Isländerin
Und zum Schluss mal wieder ein kleiner Musiktipp aus Island: http://www.youtube.com/watch?v=yNKWaDcG_nQ
Das Lied auf Deutsch heißt "Leben ist wunderschön" kitschig, aber passt perfekt zu diesem Wochenende




Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen