Donnerstag, 7. Oktober 2010

43 Stunden auf der Straße Nr.1


In der Nacht, wo normalerweise kleine Isländer noch schlafen oder große Isländer noch fortgehen, ging es bei uns los auf unseren Trip in den Süden.

Mein Blog macht nun seinen Namen alle Ehre, denn ich hab den "wüden Hund", den Vulkan mit den tausend Namen gesehen: Eyjafjallajökull :)
Unser erster Stopp war Seljalandsfoss.
Der Wasserfall von hinten

Danach ging es weiter zum nächsten Wasserfall Skógafoss







Bevor wir Vík erreichten machten wir noch einen kurzen Abstecher zum Strand im Süden von Island. 
Nachdem wir uns in Vík alle einen typischen isländischen Pullover gekauft hatten (wir  brauchen ja ein Souvenir daheim) gings weiter zu Jökusárlón. Dort machten wir eine Bootstour im tiefsten See von Island und das in einem kleinen, feinen Motorboot. Das Besondere sind die Eisberge welche im See herumschwimmen. Dort war auch der Drehort von einem James Bond Film: http://www.youtube.com/watch?v=GbAiYjovbBM&feature=related
Zum Schluss ging uns der Benzin aus und wir wurden am See abgeschleppt =)
Wir wussten gar was besser war die Bootstour oder die Eisberge. Aber seht selbst.















Gleich in der Nähe des Sees befindet sich der Strand, wo die Eisblöcke an das Seeufer gschwemmt werden.
Nun war es halb 4 und wir hatten eigentlich 2 Tage für diesen Ausflug eingeplant. Also stellte sich die Frage was wir jetzt tun sollen: Gleich zurück fahren nach Bifröst oder irgendwo hier im Süden übernachten und am nächsten Morgen zurückfahren?... ODER um de ganze Insel fahren? :)
Mit dem Motto: "Let's go on an adventure, Charly!" gings weiter auf der, mehr oder weniger gefährlichen, Straße Nr.1 Richtung Osten. Unser nächster Halt war Egilsstadir, wo uns dann (um halb 11 in der Nacht) gott sei dank, eine Bleibe bei einer lieben, alten, pullover-strickenden Frau fanden.


Unser erstes Ziel am nächsten Tag war Dettifoss, auf dem Weg dorthin kamen wir auch am Mond vorbei ;-)




..und irgendwann fanden wir, zwischen der Mondlandschaft,den mächtigen Wasserfall. Dieser wird auch der "kleine Bruder der Niagarafälle" genannt.






Auf den Weg nach Húsavík gabelten wir den Hitch Hiker Björn (mit Mördergitarre) auf welcher sich als richtig isländischer Naturbursche entpuppte. Er erzählte uns von Elfen und Trollen und das seine Freundin in Dänemark sie sehen, und er selbst sie leider nur hören, kann. Also ein richtiger Bilderbuch-Isländer.




In Húsavík kann man eine "Whale Watching Tour" machen oder ins Penismuseum gehen. Wir entschieden uns für Letzteres :) Da der Museumsinhaber wusste, dass wir in "need of Penises" (Dank Tina) waren, sperrte er uns das Museum auf. Seht selbst:
Potwal
Blauwal
Hausmaus
Nachdem wir uns weitergebildet hatten ging es weiter zum nächsten See: Mývatn oder auch Mückensee. Dort gibts viele Lavaskulpturen, Psyeudokrater, Vulkane und normalerweise auch viele Entenarten (steht halt im Buch) Da fühlte sich unser Monster Duck wohl ;)



Da wir noch nicht genug hatten von Wasserfällen war unser vorletztes Ziel Godafoss.

Unser letztes Ziel war die viertgrößte Stadt von Island. Akureyri befindet sich im Norden und hat etwa 17.500 Einwohner. .. und das rote Ampellicht in Akureyri ist in Herzalform.. sooo liab



Am Sonntag kamen wir ganz stolz um halb 11 in Bifröst an und ja, wir sind in 2 Tagen rund um Island gefahren und es war einer der besten Ausflüge (bis jetzt) =)

Das letzte Foto welches wir an diesen Tag machten war dieses ;)



Lg eure Isländerin

Und zum Schluss mal wieder ein kleiner Musiktipp aus Island: http://www.youtube.com/watch?v=yNKWaDcG_nQ
Das Lied auf Deutsch heißt  "Leben ist wunderschön" kitschig, aber passt perfekt zu diesem Wochenende



Mittwoch, 6. Oktober 2010

The Wild Wild West of Iceland

Mit großen Plänen den ganzen Nord-Westen von Island zu durchkreuzen, starteten wir am Donnerstag mit unserem Monster Duck los und wir wussten noch nicht das uns 17 Stunden Fahrt erwarteten.  Reiseziele hatten wir ca 3 oder 4, geschafft haben wir eines  =)



Tina, unsere brave Autofahrerin, brachte uns über jede noch so buckelige und steil ansteigende Schotterstraße.
Auf unsere Tour kam uns fanden wir auch ein altes Stahl-Schiff.



Kurz nachdem wir große Bedenken hatten ob wir überhaupt auf der richtigen Straße sind, erreichten wir einen einen wunderschönen Strand.. und wir sahen einen Seehund, einen Wal (wir sagen halt, es war ein Wal, das peppt die ganze Geschichte ein wenig auf) und ein paar Eisbären (.. oder vielleicht waren es doch nur Schafe)



Und schlussendlich gings weiter zu unsrem ersten "wirklich" geplanten Ziel. Der westlichsten Küste. Wenn ich euch sage, dass ich bis nach Grönland gesehen habe, werds mir des nicht glauben. Aber ich hätte anscheinend bis nach Grönland sehen können wenn nicht die Wolken am Himmel gewesen wären.
Sigur Ros hat auch diese Landschaft für ein das Ende eines Videos verwendet : http://www.youtube.com/watch?v=Zr_MJAOyOeU


Also trotz der langen Fahrt war es wirklich ein sooo genialer Ausflug.  Zuhause haben wir erfahren das die Isländer diesen Ort den Wilden Westen nennen, da die Straßen dort wirklich blöd sind (und die meisten Isländer hier haben Jeeps)  aber unser lieber Toyota hat das schon gemeistert ;)

lg eure Isländerin





Dienstag, 21. September 2010

Reykjavik Teil 2 und eine Reise zum Mittelpunkt der Erde =)


Weil es uns in Reykjavik sooo gut gefallen hat, haben wir uns gedacht dieses Wochenende gleich wieder hinzufahren. Und das hat sich ausgezahlt. Nach unsere Shoppingtour bei IKEA und den berühmten Meatballs ;-) gings weiter zu einer kleinen Sightseeingtour durch Reykjavik.

Hallgrímskirkja


Bester Hot Dog Stand der Welt


Perlan
Wikingerschiff





Zum Abendessen gings dann weiter zum "Seabaron". Dort soll es die beste Hummersuppe der Welt geben. Und die haben wir probiert.. die ist wirklich gut.  Weiters probierte ich dann auch noch Wal (ja es tut mir leid, ich habe einen unschuldigen Wal gegessen,mach es eh nie wieder) und fermentierten Hai oder auch Hákarl (wikipedia ist zwar keine sichere Quelle, aber diese beschreibung stimmt: Hákarl )Wenn man schon in Island ist muss man das ja probieren. Also ich würde beides nicht mehr essen, aber es ist ja Geschmacksache.
In der urigen Fischerhütte traffen wir dann auch auf den Fischer selbst.


Am nächsten Tag gings dann mit unserem flotten Toyota Corolla auf die westliche Halbinsel von Island.

Unser erstes Ziel war Stykkholmur

und weiter gings auf den kleinen Berg Helgafells auf welchen man einen wunderschönen Überblick über die Küste hat. In den Büchern steht: Auf diesen Berg muss man raufgehen ohne sich jemals umzudrehen. Wenn man dann oben ist, hat man 3 Wünsche frei. Diese soll man sich dann wünschen  wenn man Osten schaut. Natürlich mussten wir das ausprobieren.

Sodala und hier noch weitere Bilder von der Halbinsel

und wir kamen auch rechtzeitig zum Schafe hirten in Island :)

An der Spitze der Halbinsel befindet sich der Gletscher Snaefellsjökull. Die Geschichte "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" beginnt bei genau diesem Vulkan. Der Professor und sein Neffe steigen bei diesem Krater in  die Tiefe hinab.
tut mir leid, es war nebelig,.. die Bergspitze müsst ihr euch denken :)



Tja das war es einstweilen mal wieder von mir

lg
Eure Isländerin
Sonnenuntergang vor meinem Fenster